Gegen den Willen von Fürstin Christine
Charlotte und mit Hilfe des Freiherrn Dodo II. von Inn- und Knyphausen
wurde 1680 mit dem Bau einer reformierten Kirche begonnen. Die feindlich
gesonnenen Norder Lutheraner versuchten, den Kirchenbau zu verhindern,
rissen die Mauern nieder und zersägten die Balken. Erst unter dem Schutz
brandenburgischer Soldaten, die 1682 in Greetsiel gelandet waren, konnte
1684 der Bau beendet werden. Im Innern der Kirche befinden sich Emporen und
Herrschaftssitz der Familie zu Inn- und Knyphausen von 1707.
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