Samtgemeinde Esens, Landkreis Wittmund
Esens
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Kirche
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Links zur Region
Kirchenbücher und andere Quellen
Kontakte zu Forschern dieses Kirchspiels

Zur Ortsgeschichte

Lage: 53.65°N 7.62°O
Zum Ort gehören: Sterbur, 
Satellitenbild 
Entstanden ist der Ort bereits um 800 nach Christus. Im Mittelalter als Handels- und Marktort auf dem sturmflutsicheren Geestrand unweit der Küste gegründet. 

(Foto: Neuharlingersiel von zaubervogel, Pixelio.de)

 

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Die ev.-luth. St.-Magnus- Kirche

Eingepfarrte Orte: Stadt Esens, Bensersiel, Damsum, Holtgast, Moorweg zum Teil ( Altgaude, Klosterschoo, Neugaude, Schoo, Wagnersfehn), Ostbense, Groß Holum, Klein Holum, Sterbur, Utgast

Benannt wurde die Kirche nach dem Heiligen Magnus von Trani, dessen Gebeine in einem Schrein in der St. Magnuskirche in Esens bestattet worden sein soll.

1442 erfolgte der Bau einer Kirche im gotischen Stil anstelle einer noch älteren Vorgängerkirche. Der Kirchturm wurde wahrscheinlich bei der Beschießung der Stadt durch die Bremer 1540 zerstört. Im 19. Jahrhundert wurde die ganze Kirche leider baufällig und musste ersetzt werden.

Der jetzige Bau von 1848 präsentiert sich im so genannten Rundbogenstil. Der Westturm entstand bereits 1844. In diesem 51 Meter hohen Turm befinden sich laut wikipedia.org die Marienglocke von 1475 (umgegossen 1844), die St. Magnus Glocke von 1482 (umgegossen 1728), die Luther Glocke von 1483 (umgegossen 1881, 1906, 1913 und 1917 an den Staat abgegeben, erst 1975 wurde sie ersetzt) und die Friedensglocke von 1925. Im Glockenturm befindet sich heute außerdem ein Museum. 

 

 

Das Innere ist als dreischiffige neugotische Hallenkirche gestaltet. Die meisten Ausstattungsstücke stammen noch aus dem Vorgängerbau: der 1714 bezeichnete Altaraufsatz, die  Kanzel aus dem Jahre 1674 und das Bronzetaufbecken von 1474.

 

Die prachtvolle Sandsteintumba des 1473 verstorbenen Ritters Sibet Attena steht ebenfalls in der Kirche.

Sibet (*um 1425, + 8.11.1473) war Sohn von Sibet von Dornum (+ 1433) und Frouwa von Manslagt, einer Tochter von Enno Cirksena und nannte sich seit 1455 Häuptling von Esens, Stedesdorf und Wittmund. 1464 wurde er zum Ritter geschlagen. Nach seinem Tod errichtete man ihm in der heutigen St. Magnus-Kirche den prachtvollen Sandsteinsarkophag.

Kinder aus 1. Ehe mit Onna von Stedesdorf:

  • Wibet, * ..., verheiratet mit Tyader von Jever (ohne Abkömmlinge),
  • Hero von Dornum = Hero Omken, verheiratet mit Armgard, Gräfin von Oldenburg,
  • Frouwa, verheiratet mit Edo Wiemken d.J., Häuptling von Jever (ohne Abkömmlinge)

Kinder aus 2. Ehe mit Margarethe von Westerwolde:

  • Ulrich von Dornum
  • Sibo (ohne Abkömmlinge)
 

Daneben finden sich in der Kirche mehrere Epitaphien des 16. bis 17. Jh. Die Orgel (1848 bis 1860) ist die Größte in Ostfriesland aus dem 19. Jahrhundert. 

Ein Video vom Glockenläuten, aufgenommen von Dennis Wubs und eingestellt bei YouTube:

  Und dieses Video stammt von "Poldersiel":

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Adresse

 

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Links zur Region bzw. Kirche

http://www.alemannia-judaica.de/esens_friedhof.htm 
http://de.wikipedia.org/wiki/Jüdische_Gemeinde_Esens 
http://www.nordsee-esens-bensersiel.de/ 
http://www.kirche-esens.de/ 
http://www.nordwestreisemagazin.de/kirchtuerme/esens/index.htm 

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Kirchenbücher und andere Quellen

 Kirchenbücher sind erhalten ab 1629. Lücken gibt es dabei bei den Trauungen 1659, bei den Toten 1659, 1705 bis 1710, 1712 bis 1715, 1717 bis 1719. 

Bei den Mormonen liegen verfilmt vor 

Zivilstandsregister, 1812-1814
 
Zivilstandsregister Film 1257059 Items 5-21
 
Kirchenbuchduplikat, 1828-1874
 
Taufen, Heiraten, Tote 1828-1852 Taufen 1853-1860 Film 1187685 Items 4-13
Taufen 1861-1874 Heiraten 1854-1872 Film 1187686  
Heiraten 1873-1874 Tote 1853-1874 Film 1187687 Items 1-24
 

Buchtipps:   

"Die Weinkaufprotokolle des Amtes Esens 1554 - 1811" von Heyko Heyken, Ostfr. Familienkunde.

"Die Juden in Esens" : Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Esens von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis zu ihrem Ende in nationalsozialistischer Zeit von Gerd Rokahr, Aurich : Verlag Ostfriesische Landschaft, c1987, ISBN/ISSN 3925365206, 

"Die Weinkaufsprotokolle des Amtes Esens", bearbeitet von Meino Mammen ; überarbeitet, geschrieben und mit Register versehen von Hans Rudolf Manger, Aurich : Verlag Ostfriesische Landschaft, 1966

Anfragen zur Genealogie in Esens:  Familienforschungsgruppe Esens (vom Heimatverein Esens). Mail Adresse:ahnenforschung-esen@t-online.de . Homepage mit vielen wertvollen Hinweisen: http://www.genealogy.net/vereine/famfo-esens/index.html

Grabsteine

Es wundert mich oft, dass es überhaupt noch Friedhöfe mit alten Grabsteinen gibt. Grabstellen sind keine Ruhestätten auf ewig- es sind gemietete Liegeflächen. Ist die Frist von meist 30 Jahren verstrichen und wird die "Mietdauer* von noch lebenden Angehörigen nicht verlängert, so wird der Grabstein entfernt und das Grab neu vergeben. Die entfernten Grabsteine werden zerstört- niemand hat so viel Kapazitäten frei die anfallenden Grabsteine zu bewahren. Aber es sind Zeitzeugen. So werde ich zukünftig Fotos von *entsorgten* Grabsteinen sammeln. Wer einen Friedhof besucht und dort solche Grabsteine findet, kann mir gerne Fotos zukommen lassen. Online gestellt können diese Fotos vielleicht dem einen oder anderen Forscher eine Hilfe sein. 

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Familienforscher dieses Kirchspiels

Emailanschrift oder HP erforschte Familiennamen des Ortes Sprache
http://genealogy.aaalearn.com   
http://people.zeelandnet.nl/krijgsmanl/esens.htm  Kriegmann
Rolf Seetzen, rolfseetzen[at]hotmail.com Seetzen

Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus diesem Kirchspiel haben, so lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:

anmeldung[at]genealogie-forum.de

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Verwendete Quellen: siehe bitte unter  Impressum. Die Fotos dieser Seite sind gemeinfrei. Das bedeutet dass der Fotograf, K.Siereveld die uneingeschränkte Nutzung auch ohne Namensnennung erlaubt (das Urheberrecht bleibt trotzdem bei ihm, das heißt man darf nicht behaupten das Bild selbst aufgenommen zu haben.)
siehe auch: Liste der historischen Kirchen in Ostfriesland bei wikipedia.org

Kirchen der Samtgemeinde Esens:

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Thunum
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 Stand: 09. April 2010
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