Die erste Kirche in
Esklum war aus Holz gebaut. Sie wurde 1250 durch eine Steinkirche ersetzt.
Auch der Glockenturm stammt aus dieser Zeit. Doch wurde er eher zu
Verteidigungszwecken als Wehrturm erbaut.
In dem Buch "Reformierte Kirchen an der Ems" wird erzählt,
dass Esklum nicht, wie die meisten Kirchen Ostfrieslands, nach dem Tode
Karls des Großen im neunten Jahrhundert den Normannen zum Opfer fiel. Aus
Dänemark und Norwegen kamen die Wikinger über das Meer, zogen plündernd
und raubend durch das Land und zerstörten dabei die meisten ostfriesischen
Kirchen. Stattdessen haben sich die Normannen einer Sage nach eine andere
Peon ausgedacht. An der Nordseite der Kirche wurde der Ein- und Ausgang
derart niedrig eingebaut, dass sich die Kirchenbesucher bücken mussten,
wenn sie die Kirche verließen, und sich so gen Norden verneigen mussten,
wo die Heimat der Wikinger lag. Nach der Herrschaft der Normannen
verschlossen die Esklumer dann dieses Portal wieder.
Das Portal wurde 1711 eingefügt. Im Boden der Kirche sind mehrere
Grabplatten aus dem 17. und 18. Jahrhundert eingelassen...leider werden sie
heute von einem roten Läufer verdeckt.
1808 - 1857 war Ento H. Mecima Pastor von
Esklum.
Ein Video des Glockenläutens, aufgenommen
von Dennis Wubs:
Ev.-ref. Kirchengemeinde Esklum
26810 Westoverledingen
email: busemann-disselhoff@nwn.de
Besichtigung nach telefonischer Absprache mit der
Küsterin Frau Lück geöffnet
Esklumer Straße 18, 26810 Westoverledingen
Telefon: 0491/13453
Kirchenbücher erhalten ab 1682 ( Tote erst ab 1723). Diese sind z.B.
bei der Fachstelle der Ostfriesischen Landschaft in Aurich auf 27
Microfiches einsehbar.
Das
Ortsippenbuch(OSB), Band 36, über die Familien in Esklum ist bei
der Upstaalsboom-Gesellschaft Aurich erhältlich (wenn ausverkauft, über
Fernleihe ausleihen!)
Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus diesem Kirchspiel haben, so
lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu
machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht
werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:
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