

- Aurich
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Zur Ortsgeschichte
- Lage: 53.43°N
7.28°O
- GOV-Ortskennung: FORITZJO33PK
- Satellitenbild
Um 1250 wurde Forlitz auch "Godekirs"
genannt, und 200 Jahre später schrieb man "Vorletz".
Im Jahre 1819 ließ sich ein
Krüger in Blaukirchen nieder. Für Viehhändler aus Emden und Aurich sowie für
die Fischer vom Großen Meer war das Haus ein beliebter Treffpunkt. Die
Kolonisten aus den benachbarten Moorsiedlungen legten hier eine Rast ein und fütterten
die Pferde.
Die niedrige Lage
des Gebietes stellte die Menschen vor große Probleme. Während anhaltenden
Regens wurden die Wege oft vom Wasser des Großen Meeres überflutet und
unpassierbar. Auf den Ländereien verdarben die Früchte und das Getreide.
Das Amt Aurich berichtete der Landdrostei im Jahre 1851, dass die
Ortschaften Bedekaspel, Forlitz-Blaukirchen und Moorhusen so tief liegen würden,
dass im Winter die einzelnen Häuser wie Inseln im Wasser standen.
Von den verstreut liegenden Häusern
in Blaukirchen aus war bei hohem Wasserstand der Weg zur Kirche nur mit
einem Kahn zu bewältigen. Hier war nach Meinung der Behörden Abhilfe
nicht möglich. Seit Menschengedenken war man dort auf dieses
Transportmittel angewiesen gewesen, und so sollte es auch zukünftig
bleiben.
Mit der Zeit
wurden die Wolden immer mehr entwässert, bearbeitet und verbessert.
Aufgrund der technischen Möglichkeiten in jüngerer Zeit gibt es dort
jetzt keine Überschwemmungen mehr. Das Landschaftsbild wird jedoch nach
wie vor von einzelnen Hofstellen, weiten Weideflächen und
Wiesenlandschaften, Kanälen und natürlich vom Großen Meer geprägt.
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Die ev.-luth. Kirche
Früher
hatten sowohl Forlitz als auch Blaukirchen je eine eigene Kirche. Die Kirche von Blaukirchen stand früher dicht
am Ostufer des Großen Meeres.
Die große Weihnachtsflut von 1717 hatte
auch auf die Kirchengemeinden von Forlitz und Blaukirchen schlimme
Auswirkungen und große finanzielle Belastungen zur Folge. 1719 wurde
beschlossen, zukünftig nur einen Prediger gemeinsam zu wählen und zu
besolden. Dieser hatte an Sonn- und Feiertagen abwechselnd in Forlitz und
in Blaukirchen zu predigen. Kirchen- und Armenvermögen blieben jedoch
auch weiterhin getrennt.
Der schlechte Bauzustand der
Forlitzer Kirche und hohe Beitragslasten der Niederemsischen Deichacht führten
nach der Sturmflut von 1825 zu dem Entschluss der Forlitzer, einen Antrag
auf Umpfarrung in das benachbarte Kirchspiel Blaukirchen zu stellen. Nach
langwierigen Verhandlungen stimmten die Blaukirchener schließlich zu.
Beide Gemeinden vereinigten sich im August 1844 zu einem Kirchspiel. Ab
diesem Zeitpunkt bemühte man sich um den Bau einer neuen, gemeinsamen
Kirche.
1847 begann man
mit dem Bau der neuen Kirche im Mittelpunkt des Gebietes von
Forlitz-Blaukirchen - unter anderem mit Baumaterialien der beiden
abgebrochenen alten Kirchen und Kirchtürme.
| Der Innenraum wird geprägt von zartblauen, weißen
und naturfarbenen Tönen. |
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Die Kanzel aus dem Jahre 1744 stammt ebenso wie das
Taufbecken noch aus der ehemaligen Kirche zu Blauenkirchen.
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Adresse
Ev.-luth. Kirchengemeinde Forlitz-Blaukirchen
Forlitzer Str. 156
26624 Südbrookmerland
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Links zur Region bzw. Kirche
http://www.suedbrookmerland.de
http://www.ostfriesischelandschaft.de/af/forlitz04.htm
http://www.denkmalprojekt.org/deutschland/forlitz_ns.htm
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Kirchenbücher und andere
Quellen
- Folgende
Kirchenbücher von Blaukirchen sind erhalten: Taufen: 1678 -
1718, Trauungen 1678 - 1717 (sehr lückenhaft), Tote: 1677 - 1717
(Lücken: 1686, 1707) ab 1719 wurde Blaukirchen mit Forlitz
zusammengelegt. Seither "Forlitz-Blaukirchen". Hier sind
die Kirchenbücher ab 1719 erhalten, allerdings mit folgenden Lücken: oo
1724,1725, 1784, 1788, + 1722 bis 1724, 1735, 1740, 1763, 1765.
- Bei den Mormonen: Zivilstandsregister (Film-Nr.1238565
Items 1-3), und ein Kirchenbuchduplikat von Forlitz-Blaukirchen 1804 -
1874 (Film-Nr.: 1187688 Items 7-17)
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Familienforscher
dieses Kirchspiels
| Name, WWW-Adresse des Forschers |
erforschte Familiennamen des Ortes |
Sprache |
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werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
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Verwendete Quellen: siehe
bitte unter Impressum |
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Kirchen
der Gemeinde Südbrookmerland:
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