Der Flecken Hage besteht aus den ehemaligen selbständigen Gemeinden
Hage, Berum und Blandorf-Wichte.
Urkundlich erwähnt wird Hage jedoch erst nach 1400 und zwar als
Haghene,
Hagha oder Haghe, was soviel wie "hoch zusammenhängen" bedeutet.
Zum ersten Mal findet sich der Name Hage im Ostfriesischen Urkundenbuch ca.
1410.
Im 17. Jahrhundert zog Wohlstand in Hage ein, der bis etwa 1715
andauerte und sich im Sturmflutjahr 1717 (Weihnachtsflut, 2800 Todesopfer
in Ostfriesland) wieder verflüchtigte.
1719
waren eingepfarrt: Berumbur, Berumburger Wilde, Blandorf, Großheide, Klein
Heyde,
Die
Anfänge der dem heiligen Ansgar geweihten
Backsteinkirche gehen auf die Zeit um 1230 zurück.
Die auf einer Warf gelegene Backsteinkirche besteht aus einem
ehemaligen Apsissaal des frühen 13. Jahrhunderts mit einem etwas später
angefügten Westturm und einer rechteckigen Chorerweiterung des 15./16.
Jahrhunderts, bei der die Apsis der Vorgängerkirche entfernt worden ist.
Archäologische Grabungen haben ergeben, dass vor dem Bau der Steinkirche
zwei zeitlich aufeinander folgende Holzkirchen bestanden haben, von denen
die ältere durch Brand vernichtet wurde.
Die St.-Ansgari-Kirche in Hage kann im Sommer täglich von Montag bis
Freitag besichtigt werden. Außerdem finden dort Orgelkonzerte mit
namhaften Interpreten statt.
Ein Video der Kirche mit Glockenläuten von Poldersiel:
Folgende Kirchenbücher sind erhalten: Taufen
und Trauungen ab
1717, Tote ab 1725.
Hage bestand aus zwei Pfarren.
Für beide gelten obige Zeiten, doch bei der zweiten Pfarre beginnen
alle Register ab 1717 und es gibt eine
Lücke von 1797 bis 1799.
"Familienchronik der
Kirchengemeinde Hage", von Heinz Bolt, herausgegeben von
der Gemeinde Hage. Bestellen können Sie es unter:
Gemeinde Hage
Magda-Heyken-Haus Hage
Eschentüner 4
26524 Hage
Tel.: 04931 997092
oder direkt über Herrn Bolt unter
04931 7859.
Das OSB Hage besteht aus zwei Bänden
mit insgesamt ca. 1830 Seiten und kostet 40 Euro zuzüglich
Versandkosten. Sie können Sie das OSB auch über Fernleihe
bestellen. Bereit zu einer Auskunft ist Wilhelm und Hertha Haack
.
Im nächstgelegenen Mormonenarchiv
können Sie sich zur Ansicht kommen lassen:
Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus diesem Kirchspiel haben, so
lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu
machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht
werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:
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