wurde seit Baubeginn im 13.
Jahrhundert vielfach verändert.
Ursprünglich war sie eine
gewölbte Kreuzkirche, doch sowohl das Gewölbe, als auch das
Querschiff sind seit dem 17. Jahrhundert nicht mehr vorhanden. An
diese Zeit erinnern heute nur noch die Stufenpfeiler an der Südseite, die
aus den abgebrochenen Seitenschiffen gebildet wurden. Der freistehende
Glockenturm kam erst 1850 dazu.
Foto:
Frisia Orientalis (wikipedia.org)
Während des zweiten Weltkrieges wurde die Kirche stark
zerstört. Das Dach war abgedeckt und der Dachstuhl zerstört. Erst neun
Jahre Jahre später war sie soweit wieder hergerichtet, dass sie wieder in
Betrieb genommen werden konnte.
Der Innenraum der Kirche ist sehr
schlicht gehalten. Im Bentheimer Stil ist der aus Sandstein gemeißelte
Taufstein aus dem dreizehnten Jahrhundert gehalten. Auf einem viereckigen
Sockel, der vor den grün gestrichenen hölzernen Kirchenbänken auf rotem
Backsteinboden steht, halten vier Löwen das runde mit Ornamenten
verzierte Taufbecken.
Foto: Dennis Wubs
Interessant sind die alten Grabsteine, die teilweise noch
aus dem Jahre 1505 zurückreichen.
Zum Inventar der Kirche gehört unter anderem ein Becher aus dem Jahre
1586, gestiftet von Elwer Isemptzena, der Tante des Häuptlings Isempt von
Hatzum.
"Kopfschatzungsregister 1719" in den QuF
(=Quellen und Forschungen, vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der
Upstalsboom-Gesellschaft, Aurich) Heft 1/96, Seite 28
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