Samtgemeinde Hesel, Landkreis Leer
 
 
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Zur Ortsgeschichte

Lage: 53.30576°N 7.59325°O 8m
Zum Ort gehören: Beningafehn, Kleinhesel, Kiefeld, Hasselt, Stikelkamp, Heseler Hörn, Neuemoor. Kloster Barthe
Satellitenbild 

Die Gemeinde nimmt einen Großteil der Fläche der Samtgemeinde Hesel ein, nicht zuletzt, da mehrere kleine Orte nach Hesel eingemeindet wurden. 

Um das Jahr 900 wird Hesel das erste Mal in den Registern des Klosters Werden erwähnt. Das älteste Zeugnis menschlicher Kultur, das je in Ostfriesland gefunden wurde, stammt aus Hesel- es ist eine prähistorische Feuerstätte, die etwa 10.000 Jahre alt ist.

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Die ev.-luth.  Kirche

Foto: Dennis Wubs

Die Außenmauern der Heseler Kirche erzählen von einer bewegten Geschichte: sie bestehen aus drei verschiedenen Sorten Ziegelsteinen.

Die heutige Kirche entstand im Jahre 1742 nach Abbruch des bisherigen Gotteshauses. Ein Neubau war erforderlich geworden, weil die alte Kirche baufällig war. Ein damaliges Gutachten beschreibt:

"Die alte Heseler Kirche kann nicht füglich wieder repariert werden, weil kein pars essentials (wesentlicher Teil) derselben mehr gut ist, denn 1. taugen beyde Giebel nicht, sondern wie der oster (Ostseite) von oben bis unten geborsten, so ist die Wester (Westseite) abgewiechen und löckericht. 2. Sind die beyden Wände dermaßen unter und oben verfallen, dass man allenthalben fast durchsehen, den Latten abgewichen, Boden (Decke) und Balcken vermodert, so daß nicht das geringste dem nebenbye befindliche Holtz im Stande ist, dass es länger stehen oder zu etwas anders kann emploiret (gebraucht) werden: und so verhält es sich mit den übrigen Theilen."

Die neue Kirche wurde auf dem Fundament der alten errichtet, allerdings ein wenig kürzer, breiter und höher, wobei die Steine der alten Kirche verwendet wurden. So ist der untere Teil des Kirchenschiffes (bis zur Unterkante der Fenster) ist aus großen Ziegelsteinen gemauert, wie sie um 1300 üblich waren. Mit Backsteinen im damals üblichen kleineren Format wurden dann die Wände von der Unterkante der Fenster an aufwärts gemauert. Neben den neuen Steinen musste eine große Menge Bauholz angeschafft werden, das in diesen Jahren in Ostfriesland knapp und teuer war. Etliche Gemeindemitglieder waren dafür auf Kollektenreise durch Ostfriesland und durch die benachbarten Niederlande gegangen. 

Bis in den Anfang des 20. Jahrhunderts stand südwestlich neben der Kirche auf dem Friedhof ein Glockenstuhl. Er wurde 1909 abgebrochen und stattdessen der jetzige, über 40 m hohe Turm vor dem Westgiebel der Kirche errichtet. Seine Spitze wird geziert durch einen Schwan. 

Der Innenraum stellt sich dar als ein schlichter Raum mit Tonnengewölbe, Orgelempore und rückwärtigem Posaunenboden. Aus dem Vorgängerbau stammen die Kanzel und der Altar bzw. Teile derselben.

Die Kanzel wurde im Jahr 1654 angeschafft. 
Der Altar ist im Jahr 1662 erworben worden

 

Foto: Dennis Wubs

Zum Inventar gehört eine Dose, gestiftet von Johann Onnen und Trinke Tjabben, Eheleute 1741.

Eine Videoaufnahme des Glockenläutens von Dennis Wubs:

 

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Adresse
Strasse: Am Ehrenmal
PLZ / Ort: 26835 Hesel
Ortsteil:
Telefon: (0 49 50) 20 11
Telefax: (0 49 50) 99 05 95
eMail: pastor.schaefer@web.de

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Links zur Region bzw. Kirche

Amerika-Auswanderer aus Hesel 

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Kirchenbücher und andere Quellen

 Kirchenbücher sind ab 1643 erhalten. Allerdings gibt es Kirchenbuchlücken: 

  • Taufen: 1678 bis 1680 und 1698,
  • Trauungen: 1647, 1661 und 1662, 1687, 1710
  • Tote: 1656, 1673, 1674, 1693 bis 1697, 1700
Das OSB Nr. 8 enthält die Familien Hesels

Bei den Mormonen kann man bestellen: 

Standesamtsregister: 

Geburten, Heiraten, Tote  1812-1814 1258182 Item 5
Geburten, Heiraten, Heiratsbelege, Tote 1814 1257585 Items 5-8

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Familienforscher dieses Kirchspiels

Name, WWW-Adresse oder Email- Adresse des Forschers erforschte Familiennamen des Ortes Sprache
Pierre Marck, Frankreich Feldmann, Braje
Klaus Euhausen Nachfahren des Johann Euhausen

Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus diesem Kirchspiel haben, so lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:

anmeldung@genealogie-forum.de

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Verwendete Quellen: siehe bitte unter  Impressum

 

Kirchen der Samtgemeinde Hesel:

Hesel
Holtland

 

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 Stand: 04. April 2010
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