Zur Kirchengemeinde gehören neben dem alten Dorf Hollen
(Westerfeld) auch Nordgeorgsfehn, Südgeorgsfehn, Brückenfehn, Bargerfehn,
Windborg,
Klein-Hollen, Zinskenfehn..
Die frühere Hollener Kirche stand auf
dem "alten Friedhof" östlich von der Pastorei. Sie muss bereits
in vor-reformatorischer Zeit errichtet
worden sein. Nach mündlicher Überlieferung hat es in früher Zeit in
Hollen nur drei Höfe gegeben. Die drei Besitzer dieser Höfe
sollen aus eigenen Mitteln die Kirche finanziert haben.
Wie sich beim Abbruch der
alten Kirche herausstellte, hatte sie kein eigentliches Fundament. Man
hatte dicke Findlinge als Unterbau genutzt und darauf die Mauern
errichtet. Es wird berichtet, dass im Jahre 1657 die Kirche
einen neuen Fußboden erhielt und die Kirchengemeinde den alten Glockenturn abgenommen, renoviert, aber verkleinert
habe.
Foto: Frisia
Orientalis, wikipedia.org
Für eine erforderliche
Reparatur des Daches und des Westgiebels im Jahre 1782 konnten die
finanziellen Mittel nicht aufgebracht werden, deshalb "wurde in Stadt
und Land eine Collecte dafür abgehalten", die nach Abzug aller
Kosten für die Durchführung einen Betrag von mehr als 184 Gulden
einbrachte. Ursprünglich hat es in
der alten Kirche nur 63 Sitzplätze in 7 Bankreihen gegeben. Später wurde
aus Platzmangel der Eingang an der Südseite zugemauert und in den
Westgiebel verlegt. Dadurch konnte man zusätzlich noch neun Bankreihen
aufstellen und die Zahl der Sitzplätze auf fast 150 erhöhen. Fast alle Kirchenplätze
waren im Besitz der "Interessenten", so nannten sich die ortsansässigen
Bauern. Durch Kauf oder Vererbung hatte man das Eigentumsrecht erworben.
Die Bänke waren in volle-, halbe-, viertel-, ja sogar in sechstel Bänke
aufgeteilt und bildeten ein immerwährendes Streitobjekt in der
Gemeinde.
Foto: Dennis
Wubs
Auf dem Schalldeckel der
Kanzel ist eine Marienfigur befestigt gewesen. Sie ist später abgenommen
worden und hat noch zu Pastor Kortmanns Zeiten (1878 -1924) auf dem
Dachboden der Pastorei gelegen.
Je mehr Kolonisten sich um Hollen herum
ansiedelten, umso drängender wurde das Platzproblem der alten Hollener
Kirche. Immer mehr Gemeindemitglieder mussten dem Gottesdienst
fernbleiben, weil sie keine Sitzplätze mehr erwerben konnten und der
Unmut wurde immer größer. Schließlich wurden Anbauten geplant.
Letztendlich aber wurde die Entscheidung getroffen, die alte Kirche
abzureißen und an anderer Stelle eine ganz neue Kirche zu erbauen.
Die neue Kirche wurde im neugotischen Stil erbaut.
Taufen ab 1695, Lücken 1707 und 1708, 1714 bis 1727.
Trauungen ab 1700
Tote ab 1705, Lücken 1712 bis 1721.
Privat herausgegeben wurde ein sehr
umfassendes Ortsfamilienbuch über die Familien aus Uplengen mit 4.100
Seiten in ca. 16 Bänden!
Das Familienbuch Uplengen ist anders aufgebaut ist als die üblichen
Ortssippenbücher. Alle Orte, die etwas mit den vier Kirchen Firrel,
Hollen, Ockenhausen und Remels zu tun haben, sind einzeln und alphabetisch
aufgeführt. Nähere Informationen erhalten
Sie bei Michael Till Heinze.
(siehe hierzu auch http://www.archiv-heinze.de/remels/remels.html
)
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lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu
machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht
werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
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