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Zur Ortsgeschichte
- Lage: 53.23°N
7.45°O
- Satellitenbild
Im Jahr 791 gründet der Friesenapostel Luidger die
erste Kapelle im ostfriesischen Raum am Westrand der Siedlung Leer. Zur Blütezeit
des friesischen Volkes im 14. und 15. Jahrhundert war Leer Sitz der Ukenas,
einer der einflussreichsten ostfriesischen Häuptlingsfamilien jener Zeit.
Das Stadtrecht wird im Jahre 1823 von König Georg IV. zugesprochen. Am 1.
Oktober 1955 wird Leer zur selbstständigen Stadt.
www.leer-altstadt.de
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Allgemeine Hinweise für den
Familienforscher
Die Stadt Leer hat mehrere Kirchen. Wenn man evangelische Vorfahren in
Leer sucht, sollte man auf jeden Fall die Kirchenbücher beider
evangelischer Kirchen ansehen!
Da ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den Kirchen bestand, kam
es auch durchaus zu Ehen zwischen Lutheranern und Reformierten. Diese
ließen ihre Kinder oft abwechselnd mal in der einen, mal in der anderen
Kirche taufen.
Die verfügbaren Quellen sind bei den
jeweiligen Kirchen eingetragen.
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Die
katholische Kirche
Nach dem 30 jährigen Krieg siedelten sich einige katholische Kaufleute
aus Westfalen in Leer an. Sie wurden an den vier höchsten Feiertagen im
Jahr von den Franziskanern in Vechta seelsorgerisch betreut. 1676 ließ
der Bischof von Münster, Berhard von Gahlen, Leer besetzen. Dabei waren
viele katholische Soldaten mit ihrem Feldgeistlichen. Erste Kirche war
eine Scheune. Nach dem Tod des letzten ostfriesischen Fürsten bewilligte
Friedrich II von Preußen am 4.9.1744 den katholischen Einwohnern von Leer
volle Religionsfreiheit.
Die St.-Michaels-Kirche wurde 1767 als Ersatz für 1680 und 1728
in Bürgerhäusern eingerichtete Kapellen erbaut. Schlichter Saalbau unter
einem Walmdach. Über dem Portal ein Sandsteinrelief, das den Hl. Michael
mit dem Drachen darstellt. Westliche Erweiterung 1951.
Kirchenbücher sind erhalten ab 1731.
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Die Mennoiten-Kirche
wurde 1825 erbaut. Ein schlichter längsrechteckiger Saalbau aus
Backstein. Die Längswände zeigen je drei Halbrundfenster.
Die Gemeinde existiert allerdings schon wesentlich länger!
Quellen:
Bei den Mormonen kann man die Kirchenbücher 1635-1968 einsehen:
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| Inhalt der Film-Rolle: |
Film- Nr.: |
- Kassenbuch 1635-1768
- Taufen, Heiraten, Toten
1722-1766
- Mitgliederprotokolle
1722-1766
- Toten 1748- 1759
- Taufen 1751-1759
- Mitgliederregister
1729-1763
- Taufen 1734-1779,
1725-1789, 1748- 1827, 1734-1827
- Proklamationen 1786-1828
- Taufen, Communicanten
1764-1890
- Geburten, Heiraten
1764-1852
- Proklamationen 1838-1852
- Toten 1764-1852
- Geburten, Heiraten, Toten
1764-1811
- Taufen 1853-1910
- Heiraten 1853-1923
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1257609
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- Tote
1853-1920,
- Kirchenbriefe 16.-18. Jahrhundert,
- Testamente 1671-1801
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1257610
Item 1 |
- Testamente
1671-1801,
- Tauf- und Leumundszeugnisse 1761-1871,
- Heirats-Beilagen
1811-1968
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1257611
Items 1-4 |
- Kirchenrechnungen,
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Briefe,
- Heirats-Beilagen,
- Diakone, deren Wahl und Gesetze,
- Familien,
Protokolle, Mitglieder,
- Proklamationen usw. 17.-20. Jahrhundert
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1257612
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In den QuF ( ="Quellen und Forschungen", vierteljährlich
erscheinende Zeitschrift der Upstalsboom-Gesellschaft, Aurich), Heft
3/1996, Seite 71: "Reinhard Rahusen, 1763 - 1785 Pastor der Mennoiten
in Leer" von G.Balsters.
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Die Methodisten in Leer
Die Gemeinde besteht seit 1863, die Kirche wurde 1895 erbaut.
Die Kirchenbücher der Methodisten in Westrhauderfehn und Leer
beginnen etwa um 1870 und werden z.Z. von Michael Till Heinze bearbeitet.
(Demnächst online unter www.rhaude.de
)
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Die jüdische Gemeinde in Leer
Bei den Mormonen kann man Matrikel von 1842-1939
bestellen. Film-Nr.:
Buchtipp:
"Synagogen, Schulen, Friedhof, Fotos, Varia der jüdischen Gemeinde
Leer 1630-1940" von Johannes Röskamp.
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Weitere Informationen
und Quellen
"Das Paßbuch Leer" in den QuF (="Quellen und
Forschungen, vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der
Upstalsboom-Gesellschaft, Aurich), Heft 4/1995 ( 1828-29) und Heft 1/1999
(1830-34)
"Schüttmeister, Advokaten und Deputierte des Fleckens Leer
1686-1809" ebenfalls in den QuF, Heft 2/1998, Seite 32
Buchtipp: Soldatengräber und Gedenksteine auf den Friedhöfen des
Landkreises Leer" von Hermannus Adams, Ihrhove
http://www.stadt-leer.de
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Private
Familienforscher und ihre Homepage
Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus dem Kirchspiel
Leer haben, so lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle
Kontakte möglich zu machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in
dieser Gegend erforscht werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers.
Bei Interesse senden Sie einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile
an:
anmeldung@genealogie-forum.de
Verwendete Quellen: siehe
bitte unter Impressum,
Fotos von Paul-Reinhard Peters.
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Kirchen
im Stadtgebiet Leer:
Bingum Kirchen der Altstadt Leerort Loga Logabirum Nüttermoor
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