Loga
Stadtgebiet Leer, Landkreis Leer
 
 
Zur Ortsgeschichte
Ev.-ref. Kirche
Ev.-luth. Kirche
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Kirchenbücher und andere Quellen
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Zur Ortsgeschichte

Lage: 53.23°N 7.52°O
Zum Ort gehören: Evenburg, Alte Moor, Wiltshauserhörn
Satellitenbild 

Ursprünglich war Loga ein selbstständiges Dorf mit einer evangelisch-lutherischen und einer evangelisch-reformierten Kirche.  Im Jahre 1968 wurde Loga nach Leer eingemeindet.

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Die ev.-ref. Kirche

Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche von Loga als Langhaus im romanischen Stil erbaut. Die Apsis kam später hinzu und weist gotische Merkmale auf. Der Glockenturm wurde neu erbaut, nachdem der ursprüngliche 1739 wegen Baufälligkeit abgerissen worden war.
Foto: Frisia Orientalis, www.wikipedia.org

Im Laufe der Jahrhunderte hat man die Kirche recht rauhen Veränderungen ausgesetzt. so galt im 19. Jahrhundert ein Tonnengewölbe in Kirchen als "schick". Prompt ging man in der Loga Kirche daran, die im dreizehnten Jahrhundert aus Eichenbalken gezimmerte Balkendecke durch ein himmelblaues Gewölbe zu ersetzen. Nun war die Decke für die Orgel zwar zu niedrig, aber man sägte kurzerhand Löcher für die langen Orgelpfeifen in die gerade neu erschaffene Holzdecke. Seither klangen die Lieder in der Kirche etwas dumpf. 

 Auch bei anderen Ausstattungsgegenständen war man wenig zimperlich. Der große Taufstein aus vorreformatorischer Zeit wurde der Mode entsprechend im 19. Jahrhundert gegen einen kleineren ersetzt. Ein Schmied aus  Loga sah in dem alten Stein ein ideales Kühlbecken für seine Werkstatt....und diesem Umstand ist wohl der Erhalt des Beckens zu verdanken. Nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckte man den alten Taufstein wieder und brachte ihn zurück in die Kirche. In den sechziger Jahren des gerade vergangenen Jahrhunderts legte man dann auch die ursprüngliche Balkendecke wieder frei.

Unter dem Chor befindet sich eine Gruft mit sieben Särgen, unter anderem der des Oberst Erhard Reichsfreiherr von Ehrentreiter, der Anfang des siebzehnten Jahrhunderts die Evenburg baute. Die Grabplatte des Freiherren hat seinen Platz vor der Kanzel gefunden. Auf ihr stehen u.a. folgende Worte: "...und der endlich an diesem Ort, gesättigt mit Leben, Mühen und Ehren, eine sehr sanfte Ruhe gefunden hat und eine sehr fröhliche Auferstehung erwartet."

Die Kanzel ist 1778 geschnitzt worden.

 

Kanzel

Foto: Paul-Reinhard Peters

Adresse

Am Schlosspark 18, 26789 Leer-Loga
Telefon: 0491-71753
Fax: 0491-9711319
e-mail: loga@reformiert.de
 
Innenbesichtigungen nur nach Vereinbarung.
 

Ein Video des Glockenläutens der ev.-ref. Kirche, aufgenommen von Dennis Wubs:

 

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Ev.-luth. Kirche
Die neugotische, ev.-luth. Kirche aus dem Jahr 1891.
Foto: Dennis Wubs

Ein kurzes Video vom Glockenläuten, aufgezeichnet von Dennis Wubs:

 

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Links zur Region bzw. Kirche

 

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Kirchenbücher und andere Quellen

Kirchenbücher sind erhalten ab 1728
Das OSB Band 9 enthält neben den Familien der reformierten Kirche Loga auch die der ev.-luth. Friedenskirche und der ev.-ref. Kirche Nettelburg.
"Steuerpflichtige Einwohner der Dörfer Loga und Logabirum des Jahres 1611" in QuF Heft 2/1997, Seite 47
"Eingepfarrte und Contribuenten zu Loga 1787/89", QuF, Heft 4/1994, Seite 98

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Familienforscher dieses Kirchspiels

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