Logabirum 
Stadtgebiet Leer, Landkreis Leer
 
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Ev.-luth. Kirche
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Zur Ortsgeschichte

Lage: 53.22°N 7.53°O
Zum Ort gehören: Alte Moor, Maiburg, Siebenbergen, 
Satellitenbild 

"Loghebeerne" wurde 1439 erstmals urkundlich erwähnt.

Bevor Logabirum seinen heutigen Namen erhielt, gab es sehr viele verschiedene Schreibweisen.  Beispiele: Auf einer Grabsteinplatte von 1598: "Loech Beerum", auf alten Karten und Schriftstücken auch als "Logeberum", "Logaeberumi" oder "Lochberum".

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Die ev.-luth.  Kirche

Aus Muschelkalk und Klosterformatsteinen wurde im 12. Jh. die Kirche in Logabirum erbaut. 

Nach der Reformation wurde der Ort lutherisch. 
Von 1594 bis 1674 war sie auch für die Lutheraner aus Leer und Loga offen, denen die öffentliche Ausübung des Gottesdienstes untersagt war.

 

Foto: Dennis Wubs

Eine dramatische Geschichte ist mit dem Kirchturm verbunden. Dieser war ursprünglich gemauert. 1879 wurde der auf dem Friedhof freistehende Glockenturm aus Backsteinen mit rundbogigen Schallöchern abgerissen und durch einen neuen, helmgekrönten Turm" ersetzt, wie es in alten Unterlagen heißt. Der neue Turm wurde an die Westseite der Kirche angebaut und mit vier Giebeln aus Ziegelsteinen dreigeschossig gemauert (siehe Foto rechts). 

 

 

Alter Kirchturm mit gemauertem  Giebel

Bereits 1892 hatte schlechte Abwässerung am Kirchturm zu Fäulnis an den Holzkonstruktionen und starker Verwitterung des Mauerwerkes geführt.1922 wurde die Turmeindeckung durch Blitzschlag stark beschädigt. Im zweiten Weltkrieg verursachte eine explodierende Granate schwere Schäden an Dach und Mauerwerk des Turmes. 

1958 bestand schließlich für die Gottesdienstbesucher akute Gefahr durch herab fallende Gesteinsbrocken aus dem stark beschädigten Mauerwerk des Turmes. Daraufhin wurde im Dezember 1959 die alte Turmspitze innerhalb der vier Giebelspitzen verankert. Bei den längst fälligen Instandsetzungsarbeiten im Jahre 1960 konnte der Kirchturm in seiner ursprünglichen Form dann nicht mehr erhalten werden. Die Schäden durch schlechtes Mauerwerk und Kriegseinwirkungen waren einfach zu groß. 

1976 sah die Lösung des Architekten dann eine völlige Ummantelung des gesamten Turmes vor. Da der Turm kein Fundament besaß, mussten erst Fundamentgräben unter dem Turm gezogen und Betonfundamente eingegossen werden. Die Gesamthöhe des Kirchturms beträgt 29,55 Meter, die Turmspitze allein 13,4 Meter.

Das Glockenläuten, aufgenommen von Dennis Wubs:

 

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Adresse

Ev.-luth. Kirchengemeinde Logabirum 
26789 Leer
 
geöffnet täglich von April bis Oktober, 8 bis 18 Uhr
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Kirchenbücher und andere Quellen

 Kirchenbücher sind erhalten ab 1718 (Trauungen erst ab 1731)

Es gibt ein OSB ("Ortssippenbuch") über die Familien in Logabirum. Es ist Band 7 der Ostfriesischen Ortsippenbücher der Upstalsboom-Gesellschaft. Siehe auch unter OSBs.

"Steuerpflichtige Einwohner der Dörfer Loga und Logabirum des Jahres 1611" in den QuF (= "Quellen und Forschungen, vierteljährlich erscheinende Zeitschrit der Upstalsboom-Gesellschaft, Aurich), Heft 2/1997, Seite 47.

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Familienforscher dieses Kirchspiels

Name, WWW-Adresse des Forschers erforschte Familiennamen des Ortes Sprache

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