Logumer Vorwerk wurde 1972 nach Emden
eingemeindet. Vorher gehörte es zum Landkreis
Norden. Der dörfliche Stadtteil - einer der kleinsten Emdens - ist
nach einem bei einer Sturmflut untergegangenen Ort namens Logum benannt.
Dieser hatte sich im Bereich des heutigen Dollarts
befunden.
Die Kirche stammt aus dem Jahre 1884. Sie
ist gebaut worden, nachdem das Dorf Logum untergegangen ist. Aus dieser
Kirche stammen noch einige Steine. Diese sollen noch vom Boden des
angebauten Wohnhauses zu sehen sein. Ebenfalls stammen Kanzel und Glocke
von dieser untergegangenen Kirche. 1993 ist ein Anbau fertiggestellt
worden, der zur Aufbahrung genutzt wird.
Foto:
Dennis Wubs
Ein Video vom Glockenläuten, gefilmt von Dennis Wubs:
Kirchenbücher sind erhalten ab 1730. Auch in
der Landschaftsbibliothek in Aurich liegen die KBs auf 18 Microfiches
vor.
Das OSBNr. 44
beinhaltet die Familien aus Logumer Vorwerk.
"Personalschatzungsregister des Amtes Emden
1719" im Heft 1/1996 der QuF ("Quellen und
Forschungen", vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Upstalsboom-Gesellschaft)
Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus diesem Kirchspiel haben, so
lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu
machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht
werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:
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