Loquard ist ein Wurtendorf
(externer Link zu einer Beschreibung hierzu).
Auch Loquard war ein Häuptlingssitz. Die erste Burg stand auf einer
noch heute erhaltenen kleinen Insel, von einem Burggraben umringt. Einer
der ersten Burgbewohner war Liudward. Nach ihm wurde die Burg "Lyowertsnabroch"
genannt. Später bestanden sogar verwandtschaftliche Beziehungen zu
Geschlecht der tom Brocks. Die Burg wurde bereits 1400 zerstört und an
anderer Stelle ersetzt.
Die Backsteinkirche von Loquard entstand in der zweiten Hälfte des
13.Jahrhunderts. Der Turm mit neuem Portal wurde gegen Ende des
15.Jahrhunderts an der Westseite angebaut, und gleichzeitig wahrscheinlich
die beiden Portale im Norden und Süden geschlossen. 1717 wurde der Turm
auf die Höhe des Kirchendaches gestutzt und so wurde der Raum darunter
Teil des Kirchenschiffes.
Foto: Dennis
Wubs
Ein Schwan ziert das Schlüsselloch der Tür.
Der Retabel aus Eiche stammt vermutlich vom Beginn des 16.Jahrhunderts.
Der Altaraufsatz zeigt Szenen aus dem Leiden Christi und die Schnitzereien
sind von hoher Qualität.
Der Taufstein stammt aus dem 13. Jahrhundert.
An der Nordwand findet man den prächtigen Portraitgrabstein des Conrad van Vaerle
aus dem Jahre 1546.
"Personalschatzungsregister 1719" vom Amt
Pewsum in Heft 4/1997 der QuF ("Quellen und
Forschungen", vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Upstalsboom-Gesellschaft
Im Dezember 2008 erschien im
Selbstverlag Band 3 des Zyklus: „Die
Familien des ehemaligen Amtes Pewsum u. deren Nachkommen bis ins 20.
Jahrhundert“mit
den Familien der Kirchengemeinde Loquard. Das
Ortsfamilienbuch (OFB) enthält alle
Ereignisse aus der KG Loquard zwischen 1632 und 1910. Todesfälle von
Personen, die bis 1910 eingetragen sind, wurden sogar bis in die 50er Jahre
des 20. Jahrhunderts erfaßt, so dass auch der jüngeren Generation in
vielen Fällen der Einstieg in die Familienforschung leichter gemacht wird.Ebenso
wurden viele Verweise auf Auswanderer in die USA aus mehreren verfügbaren
Quellen eingearbeitet. Das OFB Loquard
umfasst etwa 440 Seiten und enthält 2177 Familien. Das
Buch kann per Brief oder Email bestellt werden beim Autor: Folkert
Köster, eMail: folkert.koester@t-online.de,
Voerkampstraße 19, 26607A u r i c h
Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus diesem Kirchspiel haben, so
lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu
machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht
werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:
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