Urkundlich erwähnt wird Manslagt um das Jahr 1000
erstmalig als "Marsfliati" und "Marslati". Ab 1361
auch "Mansliacht". Andere Schreibweisen: "Manslat"
oder "Manslach".
Ursprünglich war Manslagt eine Insel im
ehemaligen Meerbusen bei Sielmönken und gehörte der Häuptlingsfamilie
Beninga. Später fiel die Insel durch Heirat an die Familie Cirksena und
wurde eingedeicht.
Neben
dem geschlossenen und verputzten Glockenturm steht die spätgotische, um
1400 erbaute Einraumkirche mit ihrer markanten Tonnendecke. In den
Langseiten sind vermauerte Portale und großen Spitzbogenfenster mit
gegliederten Leibungen zu erkennen. Die beiden Giebel sind durch
Spitzbogenblenden geschmückt. Darunter befinden sich jeweils zwei durch
Fasen und Hohlkehlen gegliederte Fenster.
Foto: Fennis
Wubs
Im Inneren der Kirche steht ein Bentheimer Taufstein aus
dem 13. Jahrhundert.
Die Barockkanzel von 1714 stammt aus einer Amterdamer
Werkstatt. Ein Blickfang ist die Barockorgel von 1777.
Die ältesten Inschriften auf den in der
Kirche befindlichen Grabsteinen beziehen sich auf die Jahre 1599 und 1637.
Foto: Dennis Wubs
Ein Video der Glocke von Manslagt von Dennis Wubs:
Und ein Video der Glocken im Kirchturm, ebenfalls von Dennis Wubs:
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