Gemeinde Moormerland, Landkreis Leer
 
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Ev.-ref. Kirche
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Kontakte zu Forschern dieses Ortes
Jüdische Gemeinde Oldersum

Zur Ortsgeschichte

Lage: 53.3°N 7.28°O
Satellitenbild

Oldersum gehörte zur Zeit der ersten schriftlichen Erwähnung zu den Häuptlingen tom Brok, ab 1427 zu den Häuptlingen aus Neermoor (Focko Ukena und dem Sohn Uko Fockena). 1438 wurde Wiard Haiken neuer Herr und Häuptling von Oldersum - seine Nachfahren regierten die Herrlichkeit Oldersum bis 1631. In diesem Jahr wurde die hochverschuldete Herrlichkeit Oldersum an die Stadt Emden verkauft. Seit 1932 gehört Oldersum zum Landkreis Leer und seit 1972 zur neu gegründeten Gemeinde Moormerland.

Nahezu alle wichtigen Bauzeugnisse aus der wechselvollen Geschichte Oldersums sind im vergangenen Jahrhundert zerstört worden. Die „alte“ Kirche fiel einem Schadensfeuer zum Opfer, den anderen Gebäuden wie Burg, Mühle, Bahnhof und vielen Bürgerhäusern wurde die „Nutzung entzogen“, sie verfielen und wurden schließlich abgerissen oder standen der „verkehrlichen Erweiterung“ des Ortes im Wege.

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Die ev.-ref.  Kirche

Um 1400 wurde auf dem höchsten Punkt der Warft im gotischen Stil eine steinerne, einschiffige Kirche errichtet, vermutlich anstelle einer älteren, möglicherweise hölzernen, Kirche. Wie alle Kirchen vor der Reformation war diese Kirche katholisch.

Am 30.10.1517 schlug Martin Luther seine Thesen an die Wittenberger Schloßkirche und bald wurden Luthers Schriften im ganzen Land verteilt. Auch Ulrich von Dornum las sie und bekannte sich zu der neuen Lehre. 

Ein Religionsgespräch zwischen Katholiken und Reformierten 1526 in der Jemgumer Sixtuskirche endete mit Handgreiflichkeiten. Noch im selben Jahr lud der Oldersumer Häuptling Vertreter beider Glaubensrichtungen zu weiteren Gesprächen in die Oldersumer Kirche ein. 

Die Ergebnisse fasste Ulrich van Dornum in einer plattdeutschen Schrift zusammen, die er in Wittenberg drucken und in ganz Ostfriesland verteilen ließ. So konnte sich, von Graf Enno gebilligt, der neue Glaube in den Nachbargemeinden ausbreiten.

Die alte so geschichtsträchtige Kirche wurde leider 1916 durch einen Brand zerstört.

Chronik des Brandes (externer Link).

Zum Inventar gehört unter anderem ein Becher, 1829 gestiftet von Witwer Joest J.Weegens. 

(Wer stellt mir Fotos von dieser Kirche zur Verfügung?)

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Adresse

Ev.-ref. Kirchengemeinde Oldersum
26802 Moormerland

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Kirchenbücher und andere Quellen

 Kirchenbücher sind erhalten ab 1652 (Tote: 1781). Diese sind unter anderem auf Microfiche einzusehen in der Fachstelle der Landschaftsbibliothek Aurich, Fischteichweg.

Bei den Mormonen gibt es folgende verfilmte Quellen einzusehen:
Zivilstandsregister, 1812-1814 1258183 Item 7
Kirchenbuchduplikat 1828-1874 1187731 Items 4-7

Daten online: Trauungen 1652 bis 1800 

Ein Ortsfamilienbuch zu den Familien aus Oldersum ist in Arbeit. Herr Thorsten Harms hat Zugriff auf das noch unveröffentlichte OSB und ist zu Auskünften gerne bereit. 

EMail: Thorsten-Harms@gmx.de  

Tel.: 04921 - 583 495 (privat)
04921 - 583 847 (Büro)
mobil: 0177 - 69 232 76
Postweg: Thorsten Harms, Ringstraße 33a, 26721 Emden (bitte an frankierten Rückumschlag denken)

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Fundstücke zu Personen aus diesem Kirchspiel

Sollten Sie in anderen Kirchspielen Hinweise auf Personen finden, die aus Oldersum stammen, so werde ich sie an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

  1. Gefunden im ev.-ref. Kirchenbuch Leer, Mormonenfilm-Nr.1475952  
    Nr. 10, Seite 255 rechts, 1852:
    Jan Dirks van Rusker, Ehemann gebürtig zu Oldersum, Kolonist, wohnhaft Deternerlehe, Amt Stickhausen, im hiesigen Gefängnis an einer schnell tödlichen Krankheit gestorben, zufolge Anzeige königl. Amts Leer, plus minus 60 Jahre alt. + 25.2.1852, begraben 28.2.

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Links zur Region bzw. Kirche

Offizielle Homepage der ev.-ref. Kirche Oldersum.

Auch die Basisadresse bietet viele Informationen zur Region: www.oldersum-online.de.

Auch eine Onlinechronik über Oldersum mit vielen Informationen für den Familienforscher hat Herr Euhausen ins Netz gestellt.  

Grabsteine mit Namen Gefallener und Vermisster aus dem 2. Weltkrieg (siehe auch hier)

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Familienforscher dieses Kirchspiels

Name, WWW-Adresse des Forschers erforschte Familiennamen des Ortes Sprache
Klaus Euhausen,   Homepage mit vielen Namen aus der Region!

Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus diesem Kirchspiel haben, so lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:

anmeldung@genealogie-forum.de

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Gemeinde Moormerland, Landkreis Leer

Zur jüdischen Gemeinde Oldersum kann ich nichts schreiben, was nicht schon ein Forscherkollege sehr detailliert aufgezeichnet hat. 

Ein Beitrag von Klaus Euhausen zur Geschichte der Juden in Oldersum ist im Internet veröffentlicht unter:  

http://www.oldersum-online.de/kirche/juden_in_oldersum und

http://www.oldersum.info/kirche/juden_in_oldersum/ 

Weitere Quellen:

  • "Juden in Oldersum 1606 - 1880", in den QuF (="Quellen und Forschungen", vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Upstalsboom-Gesellschaft, Aurich), Heft 3/1996, Seite 67
  • Buchtipp: "Euhausen-Oldersum", ein Beitrag zur Geschichte eines nordwestdeutschen Familiennamens, von Klaus Euhausen.

Auch folgende Zusammenstellung verdanken wir Herrn Euhausen:

Jüdische Familien in Oldersum


Verwendete Quellen: siehe bitte unter  Impressum

Kirchen der Gemeinde Moormerland:

Boekzetelerfehn
Gandersum
Hatshausen
Jheringsfehn
Neermoor
Oldersum
Rorichum
Tergast
Veenhusen
Warsingsfehn

 

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