Zur Ortsgeschichte
- Lage: 53.3°N 7.28°O
- Satellitenbild
Früher besaß Petkum den Status einer Herrschaft, was bedeutete, dass
es unabhängig von den Grafen Ostfrieslands war.
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Die ev.-luth.
Kirche
Die Backsteinkirche wurde im 13. Jahrhundert
errichtet und wahrscheinlich dem Abt St. Antonius geweiht. Zunächst lagen
die Patronatsrechte an der Kirche im Besitz der Abdenas. 1407 erhielt das
Kloster Muhde die Rechte über die Kirche. 1470 wurde die Kirche um einen
neuen Chor erweitert. Die meisten der kleinen Schiffsfenster wurden im 15.
Jahrhundert durch große Spitzbogenfenster ersetzt. Auf der Nordseite
allerdings blieben vier der ursprünglichen Fenster erhalten.
Innenraum:
Nur der Chorteil hat eine Überwölbung aus Stein.
Das Schiff hat eine flache Holzdecke. Ein Bogen trennt den Chor vom
Schiff. An der Decke des Chores beeindruckt ein Netzgewölbe, das
prächtig ausgemalt wurde. Die Gewölberippen sind mit einer gemalten
Backsteinimitation geschmückt. Neben aufwendig gearbeiteten
Blumenornamenten kann man auch Figuren erkennen. Wahrscheinlich handelt es
sich dabei um die vier westlichen Kirchenväter Hieronymus, Augustinus,
Gregor der Große und Ambrosius. Zwischen ihnen ist Christus als Herr der
Welt wiedergegeben.
Im Fußboden des Chores befindet sich ein
spätgotisches Relief, das aus zwei Darstellungen besteht. Im oberen Teil
sieht man Christus am Kreuz mit Maria und Johannes an den Seiten des
Kreuzes. Am Rande des Bogens sind Heiligenfiguren herausgearbeitet. Im
unteren Teil des Reliefs sieht man Maria mit dem Christuskind auf der
Mondsichel. An ihrer Seite sind kniend ein Mann und eine Frau dargestellt,
die von Schutzheiligen begleitet werden. Die dazugehörigen Wappen sind
nicht mehr vorhanden. Es wird aber vermutet, dass es sich hierbei um die
Stifter des Chores, Gerd van Petkum und seiner Ehefrau handelt.
Im Chor stehen unter anderem die Grabplatte von
Junker Ocko (gestorben 1490) und des Gerd van Petkum aus dem Jahre 1478.
Der Taufstein stammt aus dem 13. Jahrhundert.
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Adresse
Pastor Gotthard Schade
Hohe Str. 14
26725 Petkum
Tel.: 04921/ 57514
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Links zur Region bzw. Kirche
Gefallene
der Weltkriege
http://www.kirche-emden.de/petkum/petkum.html
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Kirchenbücher und andere
Quellen
Kirchenbücher sind erhalten ab 1681 (Tote
erst ab 1783). Kirchenbuchlücken bestehen bei den Taufen 1699,
unvollständig sind die Jahrgänge 1697+98, 1700, 1711+12. Bei den
Trauungen bestehen die Lücken 1712-27, 1729, 1731-41, 1792,
unvollständig geführt sind die Jahre 1728 und 1730.
Bei den Mormonen liegen verfilmt vor
-
| Kirchenbuchduplikat
1828 - 1874 |
Film-Nr.
1187733 Items 1-4 |
-
- Zivilstandsregister 1812-1814
-
| Geburten,
Heiraten, Tote 1812 |
Film-Nr.1258183
Item 8 |
| Geburten,
Heiraten, Belege, Tote 1814 |
Film-Nr.
1257589 Items 21-24 |
-
Ein
Ortsfamilienbuch zu den Familien aus Petkum ist in Arbeit. Herr
Thorsten Harms hat Zugriff auf dieses noch unveröffentlichte OSB und ist
zu Auskünften gerne bereit.
Thorsten-Harms@web.de
Postweg: Thorsten Harms, Ringstraße 33a, 26721 Emden (bitte an
frankierten Rückumschlag denken)
Buchtipp: "Die Kirche zu Petkum" von Johannes
C.Stracke, Ostfr. Landschaft, Aurich;1964
In den QuF ("Quellen und
Forschungen", vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Upstalsboom-Gesellschaft):
-
"Die Herrlichkeit Petkum, 1719" im Heft 1/1999, Seite 14ff.
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Familienforscher
dieses Kirchspiels
| Name, WWW-Adresse des Forschers |
erforschte Familiennamen des Ortes |
Sprache |
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Klaus Euhausen:
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Cornelius,
Siemons |
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lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu
machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht
werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:
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Verwendete Quellen: siehe
bitte unter Impressum
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