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Zur Ortsgeschichte
- Lage: 53.4864°N
7.8447°O
- Satellitenbild
Der Ort wird bereits 950
erwähnt
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Die ev.-luth. Kirche
1719 waren eingepfarrt: Abickhafe, Dose,
Eibenhausen, Endel, Hesel, Hoheesche, Langstraße, Reepsholt, Wiesede.

Schon im 10. Jahrhundert hat in Reepsholt eine
ungewöhnlich schöne Kirche gestanden. Sie war nicht etwa zerstört, als die heute noch
stehende große Kreuzkirche im 13. erbaut wurde. Jahrhundertelang
standen diese zwei auffallend großen und schönen Kirchen in Reepsholt in
unmittelbarer Nachbarschaft zueinander. Nicht mehr nachvollziehen kann man,
warum es zum Bau einer so großen zweiten Kirche kam. Im 15. Jahrhundert
verfiel die ältere Kirche mehr und mehr, und ihr Material wurde
für das Entstehen anderer Gebäude genutzt. Hierbei wurde auch auf
dem alten Friedhof oft gegraben und dabei kamen Skelette an die
Oberfläche. Hierum ranken sich heute allerlei Gerüchte und
Geschichten. Auch in der heutigen, neueren Kirche werden angeblich
Lichter und Geister gesehen.Die heutige Kirche
steht auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel.
Cirk, der Häuptling
der Friedeburg, ließ den Kirchturm besonders stark befestigen. In der
Fehde gegen Gräfin Theda von Ostfriesland belagerte ihr
Feldhauptmann Hero Mauritz von Dornum 1474 die wehrhafte Kirche. Er
ließ den damals gewaltigen Turm untergraben, so dass die Westseite
einstürzte. Noch heute ist der Turm eine Ruine. 1973 wurden die
Turmreste vor weiterem Verfall bewahrt.
Ihr Gewölbe verlor die
Kirche vermutlich im 30 jährigen Krieg.
Zum Inventar der Kirche gehört unter anderem ein wunderschöner Kelch
mit dem Datum 9.4.1626, gestiftet von Johannes Henricus Stamler. Dieser war
von 1599 bis 1624 Amtmann von Friedeburg. An ihn erinnert auch ein Epitaph
in der Kirche.
Im Bereich der Kanzel befinden sich zwei Grabplatten,
mehrere Gedenktafeln erinnern an frühere Bewohner Reepsholts.
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Adresse
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Links zur Region bzw. Kirche
Homepage und Kontakt: http://www.st-mauritius-reepsholt.de
http://www.nordwestreisemagazin.de/kirchtuerme/reepsholt/
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Kirchenbücher und andere
Quellen
Kirchenbücher sind ab 1633 erhalten. Lücken :
Bei den Taufen fehlt das Jahr 1639, bei den Toten ist das Jahr 1634
unvollständig, es fehlen 1635 bis 1644 und 1875.
Im OSB Nr. 14 sind die
Kirchenbucheinträge aus Reepsholt zu Familien zusammengefasst. Das
OSB ist meines Wissens nach ausverkauft. Man kann aber versuchen, es
über Fernleihe in der nächstgelegenen Bücherei zu
bestellen. Frau Ursula Lottmann, ullot[at]web.de, besitzt
dieses OSB und ist gern zu Auskünften bereit.
Buchtipp: "Gemeinde Friedeburg",
von Karl-Heinz de Wall, 1990
In den QuF ("Quellen und Forschungen",
vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Upstalsboom-Gesellschaft)
sind folgende Artikel erschienen:
- "Hofdienst-, Hühner-, Eiergeld
1625" v. Erhard Schulte, Heft 3/1999
- "Aufzeichnungen des 17. Jahrhunderts im
KB Reepsholt" v. Erhard Schulte
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Verwendete Quellen: siehe
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Kirchen der
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