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Die Kirchen der
Stadt Schortens
Erste
Spuren der Besiedlung reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück. Damals gab
es Schortens als Einheit noch nicht, sondern an seiner Stelle lagen
verschiedene Bauernschaften und kleinere Dörfer. Nach dem Bau der
St.-Stephanus-Kirche und einer damit verbundenen Neueinteilung der
Kirchspiele entwickelte sich der heutige Ortskern zum geistigen Zentrum
des näheren Umkreises.
Als ab 1786 die ersten bürgerlichen
Verwaltungsorgane entstanden, wählte man zur Gliederung die
Kirchspielgrenzen. Somit bildete das Schortenser Kirchspiel auch eine
politische Einheit und entwickelte sich zur Gemeinde und heutigen Stadt
Schortens.
Die
Stadt umfasst heute zwölf Stadtteile, wobei Schortens, Heidmühle,
Oestringfelde und Ostiem zusammen einen geschlossenen Ortskern mit knapp
14.000 Einwohnern bilden, und es bei den anderen Stadtteilen um
einzeln gelegene kleinere Orte handelt.
(Bitte folgen Sie den weiterführenden
Links zu den für Familienforscher relevanten Kirchen)
| Accum |
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Accum wurde erstmals um 840 in einer Kirchenchronik erwähnt. 1933
wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Accum aufgelöst und
zunächst Teil der Großgemeinde Kniphausen und nach dem Zweiten
Weltkrieg Teil der Gemeinde Sillenstede, die bei der Gebietsreform
1972 mit Schortens zusammen geschlossen wurde. |
| Addernhausen |
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Addernhausen
wurde erstmals 1587 urkundlich erwähnt und hat sich nur langsam
entwickelt. |
| Grafschaft |
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Grafschaft
war früher ein Geestlandgut. Der Name stammt vom letzten Besitzer,
Peter Hinrichs, der Grave genannt wurde und 1676 das Gut übernahm.
Es entstanden in erster Linie Wohnhäuser von Werftbeschäftigten |
| Heidmühle |
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Heidmühle
erhielt seinen Namen von der Heidemühle, die 1561 von
Upjever dorthin versetzt wurde. Nach dem Bau der Bahnstrecke
siedelten sich auch hier viele Werftarbeiter aus Wilhelmshaven an
und so entwickelte sich Heidmühle nach und nach zum Ortskern. |
| Middelsfähr |
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Middelsfähr
liegt im Südosten der Stadt nahe Roffhausen auf einem alten Deich.
Hier befand sich im Mittelalter eine von drei Fähren über die
Maade. |
| Oestringfelde |
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In
Oestringfelde befand sich im Mittelalter ein Kloster (von dem heute
nur noch eine Ruine im Klosterpark existiert), das in der
gesamten Region aufgrund seiner Pferdezucht bekannt war. Das Gebiet
des heutigen Stadtteils war im Besitz des Klosters, wurde aber dann
zunächst als Ganzes verpachtet und schließlich zerstückelt und
mit Wohnhäusern bebaut. Heute ist Oestringfelde Teil des Ortskerns. |
| Ostiem |
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Ostiem
bestand früher aus den beiden Dörfern (Groß-)Ostiem und
Klein-Ostiem. Ostiem war ein Bauerndorf auf dem Geestrand und wurde
erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt. Klein-Ostiem bestand aus
sieben Höfen und lag etwas weiter südlich. Heute sind die beiden Dörfer
zusammengewachsen und Teil des Ortskerns. |
| Roffhausen |
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Roffhausen
ist eine mehr als 1.000 Jahre alte Siedlung auf dem Maadedeich. Hier
wurden von der Marinestandortverwaltung aus Wilhelmshaven in den
1930er Jahren viele Lagerhallen und Baracken errichtet, in die nach
dem Zweiten Weltkrieg die Olympia-Werke einzogen. Außerdem wurden
in den Baracken viele Heimatvertriebene provisorisch untergebracht.
Schließlich entstanden für die Bewohner der Baracken und die
Mitarbeiter der Olympia-Werke Wohnhäuser und weitere Infrastruktur. |
| Schoost |
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Schoost ist
ein altes Dorf am Südrand der Geest und wurde 1124 erstmals erwähnt.
1587 gab es hier acht Bauernhöfe. |
| Schortens |
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Schortens
war zunächst ein Bauerndorf, entwickelte sich aber nach dem Bau der
St.-Stephanus-Kirche zum Mittelpunkt der Region. |
| Sillenstede |
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Sillenstede
wurde 1350 als Celensteda erstmals erwähnt. Zum
Kirchspiel Sillenstede gehörten einige kleinere Bauernschaften,
darunter der heutige Stadtteil Grafschaft, sowie Glarum und
Moorhausen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der neu gegründeten
Gemeinde Sillenstede auch Accum zugeschlagen. Im Zuge der
Gebietsreform von 1972 wurde Sillenstede dann Teil der damaligen
Gemeinde Schortens. |
| Upjever |
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In Upjever
bestanden bis ins 16. Jahrhundert mehrere Bauernhöfe. 1935 änderte
sich der Charakter von Upjever grundlegend mit dem Bau des
Fliegerhorstes, wodurch sich hier in erster Linie Flugplatzpersonals
ansiedelte. |
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Lage des Landkreises
Friesland

Lage der Stadt Schortens innerhalb des
Landkreises Friesland |