Weener
Landkreis Leer

Früher (1885 bis 1932) gab es den Landkreis Weener, der das gesamte Rheiderland umfasste. Zum Landkreis Weener gehörten: Beschotenweg, Bingum, Boen, Böhmerwold, Bunde, Bunderhammrich, Bunderhee, Critzum, Diele, Dielerheide, Ditzum, Ditzumerhammrich, Ditzumerverlaat, Feerstenborgum, Hatzum, Holthusen, Holthuserheide, Holtgaste, Jemgum, Kanalpolder, Kirchborgum, Landschaftspolder, Marienchor, Midlum, Möhlenwarf, Nendorp, Oldendorp, Pogum, Sankt Georgiwold, Stapelmoor, Stapelmoorerheide, Tichelwarf, Vellage, Weener, Weenermoor, Wymeer. 

Die heutigen Ortsteile der Stadt Weener:

Das Kirchensymbol weist auf eine für die Familienforschung relevantes Kirchspiel mit weiteren Informationen hin. 

Beschotenweg Beschotenweg verlief ehemals durch ein Hochmoor, das dem Flecken Weener als Torfstich diente. Von 1688 bis 1690 wurde es Bunde "öffentlich verheuret".
Urkundlich wird Beschotenweg erstmals 1742 "beschoßener Weg" genannt, d.h. er war mit Holzbohlen gegen das Einsinken im Moor befestigt.

 

Diele Funde aus der Steinzeit und dem Mittelalter. In Diele gab es eine Kirche und die Burgen Waldenburg und die Leewenburg. 1675 wurde Diele durch Hessen und kaiserliche Truppen besetzt, teils eingeäschert, teils niedergerissen.

 

Dielerheide  

 

Halte Um 1800 Stapelplatz für die von See kommenden Schiffe. Von 1810 bis 1813 Zollstation für die französische Douane (Zollamt). 

 

Holthusen In einem Testament von 1557 erstmals erwähnt.

 

Holthuserheide
Kirchborgum Im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.
Im Mittelalter fast nur über den Wasserweg zu erreichen. Um 1600 gab es eine Fährverbindung mit Driever im Overledingerland. 

 

Möhlenwarf Ursprünglich gab es hier zwei Mühlen, daher der Name Möhlenwarf. 

 

Stapelmoor Reihendorf, das ursprünglich im Hammrich auf den Ostergasten lag. 

Stapelmoorheide  

 

St. Georgiwold auch "Swartewolde" oder "St. Jürgenswoltt" genannt, 

 

Tichelwarf  

 

Vellage um 900 "Veldagi", im Volksmund Velgde = Veld auf der Höhe. Die erste urkundliche Erwähnung 1428. Das älteste Bauwerk ist die Friesenkirche von 1350.

 

Weener seit der Steinzeit besiedelt.
Für die wirtschaftliche Entwicklung Weeners im Mittelalter hat die verkehrsgünstige Lage an der Ems und am Heer- und Handelsweg von Münster zur Nordsee eine wesentliche Rolle gespielt. 

 

Weenermoor Weenermoor wurde durch die Katastrophenfluten des 14. Jahrhunderts schwer heimgesucht und musste zum Teil dreimal verlegt werden. 1496 "Wengramoor". Der Ort bestand vor der Flutkatastrophe aus zwei Ortsteilen: Wenigermoor und Overmoor. Der Zusammenschluß kam erst Ende des 19. Jahrhunderts.

Links:

Messtischblatt bestellen

http://www.heimatkundlicher-arbeitskreis.de/index2.htm 

 

Lage des Landkreises Leer innerhalb Ostfrieslands

Lage der Stadt Weener innerhalb des Landkreises Leer

 

Grundlagen ] Ostfriesland ] Westpreussen ] Mittel- und Süddeutschland ] Impressum ] News ] Copyright ] Seitenübersicht ] Awards ]


Genealogie-Forum, Copyright ©1999 - 2010 by Doris Reuter
 Stand: 28. Januar 2010
Die Inhalte und Fotos dieser Internetpräsenz unterliegen dem Urheberrecht
Top 50 Ahnenforschung