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Die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven
Bis zum Landkauf durch den Preußischen Staat
befanden sich auf dem heutigen Kernstadtbereich die beiden landwirtschaftlich
geprägten Kirchspiele (Kirchdörfer) Heppens und Neuende.
1853 kaufte der Preußen vom Großherzogtum Oldenburg Gebiet am Jadebusen für
einen Stützpunkt der Preußische Marine an der Nordsee. Ab 1856 erfolgte der
Bau des Hafens, dem sich schnell auch eine kleine Siedlung anschloss. Am 17.
Juni 1869 erhielt der Hafen in Anwesenheit von König Wilhelm I. von Preußen
den offiziellen Namen Wilhelmshaven.
1873 erhielt die junge Siedlung die Stadtrechte.
In der Nachbarschaft Wilhelmshavens entstand ab 1879 die Gemeinde Bant. 1902
wurden die Gemeinden Bant, Heppens und Neuende zum Amtsverband Rüstringen
zusammen geschlossen, ehe diese Gemeinden ab 1. Mai 1911 eine einheitliche Stadt
bildeten. Am 1. April 1919 wurde
Wilhelmshaven eine kreisfreie Stadt, nachdem sie bis dahin zum Amt bzw.
Landkreis Wittmund gehört hatte. Zum 1. April 1937 wurde Wilhelmshaven mit der
Stadt Rüstringen zur neuen oldenburgischen Stadt Wilhelmshaven vereinigt, 1938
wurde um einige Gebiete der 1933 gebildeten Gemeinde Kniphausen vergrößert. Im
Zweiten Weltkrieg wurde die Bausubstanz der Stadt stark zerstört, allein 60 %
der Wohnfläche. Am 1. Juli 1972 erfolgte die
Eingliederung der Gemeinde Sengwarden mit ihren zugehörigen Ortsteilen bzw.
Wohnplätzen, darunter Fedderwarden. Damit erreichte das Stadtgebiet
Wilhelmshavens seine heutige Ausdehnung.
Für den Familienforscher relevante Kirchen
stehen in:
Fedderwarden Heppens Neuende Sengwarden Wilhelmshaven
(Kernstadt) |