

- Aurich
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Ortsgeschichte
- Lage: 53.35°N
7.03°O
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- Satellitenbild
Das Dorf Rysum ist in der typischen Rundbauweise entstanden: die Kirche
liegt auf einer hohen Wraf gelegen in der Mitte, eine Ringstraße führt
um sie herum. Querstraßen führen von der Kirche aus zu einer äußeren
Ringstrasse, die den Ortkern umschließt. Die Bauernhöfe liegen mit den
Vorderhäuser zur Kirche hin, die Grundstücke bilden dreieckige
Tortenstücke. Um das Jahr 1000 wurde der Ort Hrisinghem genannt.
Ende des 15.Jahrhunderts baute Eggerd, Häuptling von Rysum ein erstes
Steinhaus in Rysum, doch fiel der Besitz schon kurz darauf an die
Häuptlinge von Loquard, blieb unbewohnt und verfiel. 1556 wurde eine neue
Burg gebaut etwa in Höhe des heutigen neuen Friedhofs.
Zu Pewsum gehören: Pewsumer
Hammrich, Pewsumer Meede, Pewsumer Mühlre, Pewsumer Schatthaus, Pewsumer
Vorwerk
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Die ev.-ref.
Kirche
Die Kirche steht auf dem höchsten Punkt der Rundwarf
von Rysum. Schon
frühzeitig gab es in Rysum eine Steinkirche. Im 14.Jahrhundert wurde
anstelle des alten Chores ein Backsteinturm gebaut.
Zu Beginn des
15.Jahrhunderts wurde das alte Schiff der Kirche durch einen rechteckigen
Saalbau ersetzt und an den
Turm aus dem 14. Jahrhundert angebaut. Die Tuffsteine der alten Kirche wurden dabei im unteren
Teil der neuen Kirche als Baumaterial verwendet.
Der Turm wurde 1585 renoviert. Er verlor 1686 seine
Spitze.
Foto: H. Jack - www.greetsiel-ostfriesland.de |
Der Innenraum ist schlicht gehalten. Die Kanzel
stammt aus dem Jahre 1801.
Eine Besonderheit ist die Orgel, die, 1457
gebaut, die älteste und besterhaltene Orgel Nordeuropas und die älteste
bespielbare Orgel Deutschlands ist. Die Chronik
Eggerik Beningas berichtet, die Rysumer hätten einen Häuptling darum
gebeten, dass er ihre "vette Beste" (fette Rinder) über
die Ems nach Groningen bringen möge, damit sie ihre Schulden wegen "des
örgels" begleichen könnten.
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sollte die alte Orgel
durch eine neue zu ersetzen, doch der 1. Weltkrieg und Geldmangel
verhinderten diese Pläne all derer, die sich heute an ihr erfreuen.
Die Orgeltribüne stammt aus dem Jahre
1513. An ihr finden sich die Worte: "dieser
Bau wurde begonnen zur Zeit von Victor Vriese, Ritter des Goldenen
Vlieses...".
An den Wänden hängen Trauertafeln verschiedener
Burgbewohner.
Öffnungszeiten: täglich
10-18 Uhr (in den Sommermonaten, sonst Schlüssel erhältlich bei der Küsterin
Johanne Leeling, Turmstr. 6)
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Adresse
Pastor Holger Balder
Turmstraße 1
26736 Krummhörn
Tel.: 04927/267
Email: holger.balder@reformiert.de
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Links zur Region bzw. Kirche
Offizielle
Homepage zur Kirche
www.greetsiel-krummhoern.de
Rysumer
Mühle
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Kirchenbücher und andere
Quellen
Kirchenbücher sind erhalten ab 1712.
Bei den Mormonen liegen verfilmt vor
- Original-Kirchenbuch 1712 - 1875
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- Taufen 1712-1824 (l.
& r. S.)
- Taufen 1812-1814 (l. & r. S.)
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Film:1417994
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- Komm., Heiraten, Tote
1713-1824 (l. & r. S.)
- Taufen, Konf, Heiraten, Komm., Tote
1825-1852 (l. & r. S.)
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Film:1417995
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- Taufen 1853-1875 (l.
& r. S.)
- Heiraten 1853-1875 (l. & r. S.)
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Film:1417996
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| Tote 1853-1875 (l.
& r. S.) |
Film:1417997
Item 1 |
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- Duplikat 1828 - 1874
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| Kirchenbuchduplikat |
Film:
1187739 Items 2-5 |
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- Zivilstandsregister 1812 - 1813
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| Zivilstandsregister |
Film:1258184
Item 2 |
In den QuF ("Quellen und
Forschungen", vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der Upstalsboom-Gesellschaft):
- Heft 1/ 1978: "Kopfschatzungsregister
1719" von Werner Harten
Buchtipp: "Rysum - Chronik einer
Herrlichkeit" von Ina Ubben Ross
Staatsarchiv
Aurich:
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Rep.
24 Ämter Greetsiel und Pewsum
Die
nördliche Krummhörn war der Ausgangspunkt für die Familie Cirksena zur
Herrschaftsbildung in Ostfriesland. Das Land ist reich, aber dünn
besiedelt. Amtsgeschäfte gab es nicht viele. Eingeschlossen
in das Amt waren die Herrlichkeiten Jennelt und Pewsum. Letztere
verkaufte Hayo Manninga 1564 der Gräfin Katharina von Ostfriesland,
nach deren Tod die Herrlichkeit Pewsum, die aus den Orten Pewsum und
Loquard bestand, als ein besonderes Amt angesehen wurde. 1817
wurde das Amt Greetsiel neugebildet; sein Amtssitz war seit 1822 in
Pewsum. 1852 nahm es die Herrlichkeit Jennelt auf, und 1859 wurde es
mit dem Amt Emden vereinigt. Altsignatur:
Rep. 28
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Familienforscher
dieses Kirchspiels
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lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um schnelle Kontakte möglich zu
machen. Wichtig ist die Angabe der Familiennamen, die in diesem Ort erforscht
werden, bzw. wurden und der REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie
einfach eine Email mit dem Ort in der Betreffzeile an:
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Verwendete Quellen: siehe
bitte unter Impressum |
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Kirchen
der Gemeinde Krummhörn:
Campen Canum Eilsum Freepsum Greetsiel Grimersum Groothusen Hamswehrum Jennelt Loquard Manslagt Pewsum Pilsum Rysum Upleward Uttum Visquard Woltzeten Woquard
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