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Zur Ortsgeschichte
- Lage: 53.1°N 7.28°O
- Satellitenbild
Bereits in der Zeit 2000 - 800 vor Christus
haben sich Menschen auf dem Stapelmoorer Geestrücken angesiedelt. Um 200
v.Chr. befand sich hier bereits eine bäuerliche Reihensiedlung auf
Warfen. 1424 wurde Stapelmoor erstmals urkundlich erwähnt.
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Die ev.-ref.
Kreuzkirche
1719 eingepfarrt war: Diele
| Die
alte Wehrkirche (zwischen 1250 und 1300 erbaut) mit Pfarrhaus (1429) befindet sich auf einer
künstlich angelegten Warf im Weener
Ortsteil Stapelmoor. Entstanden ist sie als Tochterkirche der acht
Kilometer südlich liegenden Kirche zu Aschendorf. Vorher hat an gleicher Stelle
wahrscheinlich schon
eine Holzkirche gestanden. Die Kirche in Stapelmoor ist die einzige
Kreuzkirche Ostfrieslands. |
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Der Westturm diente auch als Wehrturm, was man an
den Schießscharten deutlich erkennen kann. Ursprünglich ist der etwa 30 m hohe Turm höher gewesen. Doch nachdem
er 1800 vom Blitz getroffen worden war, hat man ihn nicht wieder bis zur
Ursprungshöhe aufgemauert.
In der Reformationszeit wurde der Altar entfernt, die Deckenmalereien
übertüncht und neue Fenster in die Mauern gebrochen. Erst in den
sechziger Jahren entdeckte ein Handwerker bei Renovierungsarbeiten die
alte Farbschicht unter dem Putz. In mehrjähriger Arbeit wurden daraufhin
die alten Fresken wieder freigelegt.
Zum Inventar gehört eine sehr bemerkenswerte französische Orgel. Das
Innenwerk ist eine Nachbildung der Clicquot-Orgel von 1734 aus Houdan bei
Versailles.
Im Chor hängen zwei Gedenktafeln, auf
einer der beiden steht: "Hendrik Wiarda, Lieutenant van de Her
Ockinga, obiit den 9. majus 1666, olt 45 Jahre.".
Neben der Kirche befindet sich der sogenannte Blutstein. Der Sage nach
lebte hier einst ein Raubritter, der Kaufleute ausplünderte und Reisende
tötete. Der damalige Pfarrer von Stapelmoor redete ihm ins Gewissen und
prangerte die Verbrechen bei der sonntäglichen Predigt an. Der Raubritter
war darüber so erbost, dass er dem Pfarrer in einer Weihnachtsnacht
auflauerte und ihn erstach. Der Pfarrer fiel auf einen Findling, wo ihn
der Küster sterbend fand. Der feige Mörder floh. Das Blut des Pfarrers
aber ließ sich von dem Stein nicht mehr entfernen. Seither wurde er
Blutstein genannt.
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Pastoren der Kirche Stapelmoor:
| 1429 |
Pastor Garbrands (oder auch Thyabrand) |
| 1463 |
Pastor Fockens |
| 1573 |
Johann Eschen |
| 1584 |
Johann Waterhusius |
| 1581 - 1587 |
Johann Mercator |
| 1591 - 1596 |
Johann Blorne |
| 1595 |
Rudolph Horinges |
| 1601 |
Johann Nienburgensis |
| 1622 - 1666 |
Henricus Everts, Gerhard Everts |
| 1667 - 1681 |
Gerhard Esterwege |
| 1683 - 1692 |
Everhard Martini |
| 1693 - 1701 |
Johann Meyer |
| 1702 - 1709 |
Gerhard Gryp |
| 1709 - 1760 |
Johann von Teeklenborg |
| 1760 - 1807 |
Johann Panneborg |
| 1808 - 1816 |
Hero Gerhard Beekhuis |
| 1816 - 1854 |
Jasper Goeman |
| 1855 - 1878 |
Albertus Fokken Dreesman |
| 1879 - 1896 |
Wybo Brands |
| 1896 - 1898 |
Georg Wiarda |
| 1899 - 1929 |
Johannes Wiardus Joachims |
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| aktuell |
Manfred Gerke |
Wer stellt mir Fotos dieser Kirche zur Verfügung?)
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Adresse
Ev.-ref. Gemeinde Stapelmoor
Große Stiege 1
26826 Weener
Tel.: 04951/912056
Fax: 04951/912057
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Links zur Region bzw. Kirche
Das
Armenhaus Stapelmoor
Sehr schöne Homepage mit Informationen und Fotos der
Kirche: http://www.reformiert.de/Gemeinden/Stapelmoor/
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Kirchenbücher und andere
Quellen
Kirchenbücher ab 1708. Bei den Mormonen wurden sie bisher nicht
verfilmt. Man kann die Kirchenbücher
aber als Verfilmung einsehen bei der Ostfriesischen Landschaft Aurich.
"Die Familien der Kirchengemeinde
Stapelmoor" von Rolf und Christian
Koens.beinhaltet die Familien aus Stapelmoor, Stapelmoorerheide, Diele
und Dielerheide. Email: koens@ewetel.net.
Verarbeitet wurden Taufen ab 1709, Trauungen und Begräbnisse ab 1725.
Aufzeichnungen aus der Zeit davor hat es scheinbar nicht gegeben.
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Familienforscher
dieses Kirchspiels
| Name, WWW-Adresse des Forschers |
erforschte Familiennamen des Ortes |
Sprache |
| Klaus
Euhausen |
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Wenn Sie eine Homepage mit Forschungsergebnissen aus dem Kirchspiel
Stapelmoor haben, so lassen Sie sich doch hier bitte eintragen, um
schnelle Kontakte möglich zu machen. Wichtig ist die Angabe der
Familiennamen, die in dieser Gegend erforscht werden, bzw. wurden und der
REAL-Name des Forschers. Bei Interesse senden Sie einfach eine Email mit dem
Ort in der Betreffzeile an:
anmeldung@genealogie-forum.de
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Verwendete Quellen: siehe
bitte unter Impressum |
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Kirchen der
Stadt Weener
Holthusen Kirchborgum Möhlenwarf Stapelmoor St.Georgiwold Vellage Weener Weenermoor
Weitere Gemeinden im Rheiderland:
Bunde Jemgum Weener
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