Präsentation

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    Jedes Forschungsergebnis ist nur so schön, wie es präsentiert wird. Noch nie gab es so viele Möglichkeiten wie heute. Egal ob Sie selbst tätig werden möchten oder eine Arbeit in Auftrag geben möchten.

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    Ahnentafeln
    Stammbaum als Wandschmuck
    Familienchronik
    DVD

     

  • Ahnentafeln

    Es gibt Vorlagen mit aufgedruckten Bäumen zum Ausfüllen....aber mal ganz ehrlich....rein vom optischen Gesichtspunkt her werden diese Plakate unserem Hobby nicht gerecht. Wir haben ein außergewöhnliches Hobby und sollten es auch außergewöhnlich präsentieren.Im Internet gibt es mittlerweile Anbieter für jeden Geldbeutel. Ich stelle Ihnen gerne meine Favoriten vor.

    Auf Ahnenposter.de gibt es preiswerte, hübsch anzusehende Möglichkeiten.

    Ahnenposter.de besuchen!

  • Wer etwas mehr Geld investieren möchte/ kann, sollte sich folgende Seite ansehen:

    http://www.stammbaum-rosenlechner.at

    Hier werden jede Art von Stammbaum, Ahnentafel, Hoffolgen künstlerisch dargestllt 

    Mein Geheimtipp in dieser Richtung für eine Zeichnung der leichten, fröhlichen Art ist folgender:

    http://www.comic-kunstwerkstatt.de/stammbaum.html

    Selbstverständlich lassen sich Tafeln auch selbst herstellen- und das nicht nur mit Hilfe eines Genealogieprogramms. Greifen Sie beherzt zu einem großen Blatt Papier und zichnen Sie einen Baum. Die Namensschilder lassen sich aufkleben, und zum Beschriften sollten Sie zu einem Kalligrafie-Füllhaler greifen.

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    Stammbaum als Wandschmuck

    Mit der folgenden Anleitung kann ein Baum von 136 cm Höhe als Stammbaum hergestellt werden, der eindrucksvoll und optisch ansprechend einen Teil der Forschung präsentiert.

    Grundlage ist ein Holzbaum in Einzelteilen, 136 cm hoch, der über einen Versandhandel für Bastelbedarf erhältlich ist (Bestellinformation im Infokasten). Außerdem: Bastelfarbe zum Bemalen des Baumes, ein grober und ein feiner Pinsel, Drucker, Grafikprogramm. Je nach Variante kann weiteres Material anfallen, das im Text erwähnt wird.

    Anleitung: Die einzelnen Baumteile vorsichtig mit einem Tapetenmesser aus der Platte lösen. Die Baumteile, zunächst ohne sie zusammenzukleben, lose anordnen und dabei die spätere Aufteilung der Familienmitglieder berücksichtigen.

    Tipp: die zurückbleibenden Grundplatten sollten Sie aufbewahren. Man kann sie als Schablonen verwenden, um weitere Bäume auf Papier oder als Wandmalereien anzufertigen. 

     

    Baumteile bemalen: Stamm und Äste mit einem hellen Braun, nach dem Trocknen mit einem sehr feinen Pinsel in einem dunkleren Braunton zarte Striche in Wuchsrichtung aufmalen als Rinde. Die Blätter in Blattgrün, nach dem Trocknen die Blattadern mit einem leicht dunkleren Farbton mit feinem Pinseln aufmalen.

    Fertigstellen: Die Baumteile können nun an Wand oder Möbeln angebracht werden. Hierfür die mitgelieferten Klebepunkte an den angegebenen Stellen auf die Rückseite der Holzteile kleben und diese an der Wand positionieren ohne fest anzudrücken. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, drücken Sie die Baumteile fest an.

    Wer den Baum individueller gestalten möchte, kann folgende Varianten wählen:

    Sollten Sie ein Laminiergerät besitzen, können Sie das Laub selbst herstellen: Natürliche Blätter pressen (mindestens eine Woche), anschließend laminieren und ausschneiden. Achtung: Wählen Sie nur Blätter von einer Baumart und mischen Sie nicht das Laub verschiedener Arten. Legen Sie die Blätter mit einem Abstand zum Ausschneiden in die Laminierfolie, denn beim Ausschneiden müssen Sie einen Folienrand stehenlassen!

    Wem das Laminieren der gepressten Blätter zu künstlich ist, kann die gepressten Blätter mit mehrfach aufgetragenem Klarlack für Serviettentechnik versiegeln, so dass sie nicht zerbröckeln. Ist die eine Seite komplett getrocknet, sollte auch die Rückseite behandelt werden. Keine Angst, wenn der Lack zunächst eine weiße Farbe hat - nach dem Trocknen ist er transparent. Diese Blätter sehen am natürlichsten aus, sind aber empfindlicher.

    Namen und Daten: Ist der Baum fertiggestellt und am Zielort angebracht, kommen wir zu dem genealogischen Extra, der Familie. Ein Stammbaum ist grundsätzlich eine Nachkommen-Darstellung. Das bedeutet, dass eine Person oder ein Elternpaar als Ausgangspunkt in der Nähe der Wurzeln angebracht wird und die Nachkommen nach oben hin in die Zweige verteilt werden: Die Kinder mit ihren Partnern an die unteren Zweige, in den Zweigen darüber (oder am gleichen Ast mit Abstand) die Enkel so angeordnet, dass erkennbar ist, aus welcher Beziehung sie jeweils stammen.

    Mit einem Grafikprogramm wird für jede Person ein „Datenblatt“ erstellt. In unserem Beispiel sind es Kreise mit einem Durchmesser von 9 cm, jede Nachkommen-Generationen etwas kleiner. Entscheidet man sich für die Lösung, dass die Kreise nicht auf den Baum geklebt, sondern angehängt werden, kann die Vorderseite ein Bild, Namen und Lebenszeit aufnehmen, die Rückseite weitere Detailinformationen. Die ausgedruckten Kreise werden ausgeschnitten, beidseitig auf Bierdeckel geklebt oder aneinandergelegt einlaminiert und anschließend am Baum angebracht.

    Bezugsnachweis: http://www.vbs-hobby.com, Wandbaum, Artikelnummer 691 116

    (Erstveröffentlichung dieser Anleitung in der Zeitschrift "Computergenealogie", Heft 4/2012)

  • Familienchronik

    Eine weitere Möglichkeit ist ein selbst geschriebenes Buch über die Familie. Man kann hierfür hervorragend die Funktionen von Word nutzen. Wenn man sich hier einarbeitet wird das Buch um einiges vollständiger wie aus irgendeinem Genealogieprogramm (mit Inhaltsverzeichnis, Index,...). Man kann natürlich auch....mittlerweile kennen Sie meinen Ehrgeiz,....das Buch mit Hand schreiben- vielleicht sogar mit Feder und Scriptol. Klar kann man ein Genealogieprogramm für sich arbeiten lassen. Aber etwas ganz Besonderes ist doch ein handgeschriebenes Buch, mit Fotos der Personen, Häuser, Landkarten, Grabsteine, Urkunden, usw, die man anspricht. Wenn man alle Seiten zusammengestellt hat, kann man sie sich im Copy-Shop binden lassen....natürlich in einem Einband, der optisch dem Inhalt entspricht, also keine Hochglanzfolie.

  • Ein Tipp der von Herzen kommt:

    Stellen Sie sich vor, sie treffen sich mit zwei Familienforschern zum Austausch und beide legen Ihnen ihre Forschungsergebnisse in Form einer Familienchronik vor. 

    Die Chronik des ersten Forscherkollegen besteht aus fein säuberlich ausgedruckten Listen aller Vorfahren. Ihr Auge fliegt über Namen, denen Daten folgen. Doch es sind keine bekannten Namen dabei und darum bleibt Ihr Auge auch nirgendwo hängen. Sie würden sicherlich antworten: "Schön!"- und die Chronik etwas gelangweilt zurückschieben.

    Nun schlagen Sie die zweite Familienchronik auf. Auch hier finden Sie die obligatorischen Listen und  Tafeln- doch hier dienen sie lediglich dem besseren Überblick. Sie finden Beschreibungen der Orte, in denen die Familienzweige gelebt haben mit vielen Fotos der Landschaft, alter Häuser und der Ortskirche. Sie können sich bildlich vorstellen wie die Menschen hier gelebt haben. Fasziniert blättern sie weiter und kommen zu den Lebensbeschreibungen einzelner Vorfahren und Familienzweige, ergänzt um alte Fotos. Sie lesen über die Berufe die sie ausübten, über Erfindungen, die während deren Lebenszeit ihren Siegeszug um die Welt antraten und über Seuchen und Fluten, die ihre Wohnorte heimsuchten. 

    Sie lesen von einem Vorfahren der immer in seinem Schaukelstuhl saß wenn die Enkel zu Besuch kamen- und diese Enkel entfernten bei ihren Besuchen immer wieder ein Stück Rohr aus dem Stuhl um sich daraus Pfeifen zu schnitzen- bis eines Tages der Stuhl unter dem Opa zusammenbrach. 

    Sie lesen von einer jungen Frau, die unverheiratet ihr Kind gebar und unter Schimpf und Schande ihr Kind selbst zum Taufbecken tragen und sich eine Belehrung des Pastors über Moral und Sitte vor der ganzen Gemeinde anhören musste. 

    Am liebsten würden Sie diese Chronik mit nach Hause nehmen um sie weiter zu lesen?

    Lernen Sie aus diesem Beispiel.

    Wenn Sie einem Rat aus meinem tiefsten Herzen folgen möchten, dann sammeln Sie Ihre Vorfahren und deren Lebensdaten nicht wie Briefmarken. Jede aufgezeichnete Person war ein Mensch mit einem Leben, einem sozialen und geschichtlichen Umfeld. Möchten Sie, dass man später von Ihnen nur Geburts-, Hochzeits- und Todestag kennt? Begrenzen Sie Ihre Forschungen nicht allein auf die Namen und die nackten Daten- füllen Sie Ihre Forschungen mit Leben! Das sollte Ihr größtes Anliegen sein. Ich persönlich lese lieber Forschungsergebnisse die nur vier Generationen zurückreichen -  aber das Leben der Personen spannend wiedergeben, als eine Liste mit Namen und Daten bis Karl dem Großen.

  • DVD

    Ganz neu- und mindestens ebenso faszinierend- ist das Zusammenstellen einer DVD. Hier kann man nach Lust und Laune Ton- und Videosequenzen zusammenstellen, die es in den Privatarchiven der Verwandtschaft gibt. Wer eine Kamera hat nimmt noch Interviews auf, filmt Orte in denen die Vorfahren lebten, Kirchen, Grabsteine und Häuser- bearbeitet (schneidet) alles am PC, spricht einen Text dazu, unterlegt alles mit GEMA-freier Musik. Eine Sahnestück für jeden Familienforscher- denn man bedenke, dass mancher viel zu faul ist, ein Buch zu lesen- aber fast jeder von einem eigenen Film in der Flimmerkiste fasziniert ist. Vor allem die jüngere Verwandtschaft wird sich da vielleicht plötzlich für die Vorfahren interessieren. Genealogie geht halt auch ein wenig mit der Zeit.